Traumasensible Ergotherapie für Erwachsene

 

Durch seelische Verletzungen (psychisches Trauma) als Folge von Unfällen, Katastrophen, körperliche, emotionale und/oder sexualisierte Gewalt und schwere Schicksalsschläge kann die autonome Handlungsfähigkeit stark eingeschränkt sein.

Eine traumasensible, psychisch - funktionelle Ergotherapie dient der gezielten Behandlung "krankheitsbedingter Störung der psychosozialen und sozioemotionalen Funktion und den daraus resultierenden Fähigkeiten"*.

Ziel ist es, eine psychische Stabilisierung für Beruf und Alltag zu erreichen.

Eingeschränkte oder verloren gegangene Fähigkeiten werden gefördert, mit dem Ziel traumatische Erfahrungen, wie bspw. den damit verbundenen Kontrollverlust und/oder das Gefühl der Ohnmacht, durch Wiedererlangen von Vertrauen in die eigenen Handlungskompetenzen zu integrieren.

Interdisziplinäre Zusammenarbeiten bei der Therapie von Traumafolgestörungen zwischen Ärzt(inn)en, Psycholog(inn)en, Psychotherapeut(inn)en und Ergotherapeut(inn)en hat sich in vielen Fällen für das Erreichen ressourcenorientierter Therapieziele bewährt. 

*Definition laut dem Heilmittelkatalog  

 

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